Metadaten: Überinformationen

Neben den sichtbaren und für Mensch wie Maschine lesbaren Texten existieren “verborgene” Zusatzinformationen, die erforderlich sind für eine gute Suchmaschinen-Darstellung.

Hier geistern immer noch die “Keywords” aus der frühen Zeit des WWW durch die Köpfe vieler Kunden. Doch diese können Sie getrost vergessen! Die damit verbundene Einladung zur Manipulation führte schon vor einigen Jahren dazu, dass diese erste Hilfe für frühe Katalogseiten an Bedeutung verlor. Ältere erinnern sich bestimmt noch an AltaVista, Lycos oder Kolibri…

Und immer noch werden die “Descriptions” dazu missbraucht, in schlechten Formulierungen möglichst viele Verkaufsbegriffe unterzubringen – dabei dienen diese der Maschine ebenfalls nicht zur Beurteilung des Inhalts., Sie finden sich aber als Text unter dem Suchergebnis wieder und sollten somit eher den Leser zum entscheidenden Klick animieren.

Von diesen als Metatexte bezeichneten Informationen, die im Code der Seite angelegt werden und so für den normalen Besucher versteckt sind, gibt es inzwischen eine ganze Familie, die sehr unterschiedliche Funktionen haben:

  • Geografische Daten (Hilfe zur Lokalisierung)
  • Hinweise auf doppelte Inhalte
  • Links zu speziellen, reduzierten Seiten für die Mobilansicht

Zudem sind viele Inhalte mit versteckten Zusatzinformationen versehen. Die erweiterten Angaben bei Fotos und Grafiken haben wir hier ja schon kennengelernt. Inzwischen lassen sich Adressblöcke, Termininformationen und Artikel so markieren, dass eine entsprechende Wahrnehmung bei den meisten Suchmaschinen möglich ist.

Ziel ist ein immer semantischer werdendes Netz, indem die Suche nach “Fortbildung Webseitenerstellung” zu einem direkt speicherbaren Veranstaltungstermin in Ihrer Nähe führt, die Telefonnummer direkt angeklickt werden kann (wenn Sie die Seite mobil aufrufen) und vieles mehr geschieht.

Wenn Ihr Webentwickler also vieles mit einem “das wird gar nicht beachtet” beiseite schieben will, vergessen Sie nicht, dass Ihre Seite wieder ein paar Jahre existieren soll, in denen solche Dinge an Bedeutung gewinnen werden. Allerdings muss man auch nicht jedem Trend hinterherlaufen und ohnehin sollten Sie sich von dem Gedanken verabschieden, dass Ihre Seite nach der Erstellung wieder statisch im Netz liegt.